ASCII einfach erklärt
Ein Computer speichert nur Zahlen. Damit er trotzdem Buchstaben darstellen kann, hat man vereinbart, welche Zahl für welches Zeichen steht. Diese Tabelle heißt ASCII.
| Zeichen | Code | binär |
|---|---|---|
| A | 65 | 1000001 |
| B | 66 | 1000010 |
| a | 97 | 1100001 |
| 0 (die Ziffer) | 48 | 0110000 |
| Leerzeichen | 32 | 0100000 |
💡 Zwei Muster, die das Rechnen leicht machen: Die Buchstaben stehen der Reihe nach – C ist 67, weil A 65 ist. Und zwischen Groß- und Kleinbuchstaben liegen immer genau 32: A = 65, a = 97.
⚠️ Vorsicht bei den Ziffern: Das Zeichen „0“ hat den Code 48 – es ist nicht die Zahl 0. Genau deshalb muss man in Python int() benutzen: Eine getippte „5“ ist zunächst nur ein Zeichen mit dem Code 53.
ASCII kennt nur 128 Zeichen – für Umlaute, ß und Emoji reichte das nie. Deshalb gibt es heute Unicode (meist als UTF-8). Die ersten 128 Zeichen sind dort aber unverändert dieselben – ASCII lebt darin weiter.
