Welche Datenspeicher kennst du?
Um Informationen auf Computersystemen als Daten speichern zu können, werden Datenspeicher verwendet. Es gibt optische, magnetische und elektronische Datenspeicher, die in den folgenden Infotexten genauer beschrieben werden.
Übung 1
Lies zuerst diese drei Infotexte.
Infotext 1
Bei optischen Datenspeichern wird die Oberfläche des Datenspeichers berührungslos abgetastet, üblicherweise mit einem Laserstrahl. Der Datenspeicher ist scheibenförmig, aus Kunststoff und mit einer reflektierenden Metallschicht überzogen. In dieser Metallschicht sind kleine, für das menschliche Auge nicht sichtbare Vertiefungen eingepresst. Befindet sich der Laser nicht über einer Vertiefung, wird er an der Metallschicht geradewegs zurück reflektiert. Ein Sensor erkennt dies als eine 0. Trifft der Laser auf eine Vertiefung, wird er abgelenkt und nicht vom Sensor erfasst. Der Sensor erkennt dies als eine 1. Während der Datenspeicher durch einen Motor im Kreis gedreht wird, bewegt ein zweiter Motor den Laser in gerades Richtung von innen nach außen.
Infotext 2
Bei magnetischen Datenspeichern dreht sich eine Metallscheibe mit einer magnetisierbaren Beschichtung sehr schnell im Kreis, während ein Schreib / Lesekopf in sehr geringem Abstand über der Scheibe hängt. Der Schreib / Lesekopf ist am Ende eines Metallarms befestigt, der mit einem Motor über die Metallscheibe bewegt werden kann, um alle Bereiche der Scheibe zu erreichen. Je nachdem, wie die Teilchen in der Beschichtung magnetisiert sind, liest der Schreib / Lesekopf eine 0 oder 1. Umgekehrt magnetisiert er die Teilchen entsprechend, wenn eine 1 oder 0 auf den magnetischen Datenspeicher gespeichert werden soll.
Infotext 3
Bei elektronischen Datenspeichern werden keine beweglichen Bauteile verwendet. Stattdessen werden die Daten auf Speicherchips, das sind kleine, eckige Bauteile mit vielen Beinchen, gespeichert. Die Chips sitzen alleine oder mit weiteren Chips auf einer Platine, die man aber nicht sehen kann, da die gesamte Platine mit den Chips in einem Gehäuse untergebracht ist. Es gibt elektronische Datenspeicher in vielen verschiedenen Größen, klein wie ein Fingernagel, so groß wie eine Briefmarke, noch größer wie ein Feuerzeug oder sogar wie eine kleine Kiste. Da die kleineren Gehäusegrößen dafür gedacht sind, öfter in Computersysteme rein- und rausgesteckt zu werden, haben sie goldene Kontakte, die von außen gut sichtbar sind.