Lek­ti­on 1, The­ma 1 
In Bear­bei­tung

Wel­che Daten­spei­cher kennst du?

Um Infor­ma­tio­nen auf Com­pu­ter­sys­te­men als Daten spei­chern zu kön­nen, wer­den Daten­spei­cher ver­wen­det. Es gibt opti­sche, magne­ti­sche und elek­tro­ni­sche Daten­spei­cher, die in den fol­gen­den Info­tex­ten genau­er beschrie­ben werden.

Übung 1

Lies zuerst die­se drei Infotexte.

Info­text 1

Bei opti­schen Daten­spei­chern wird die Ober­flä­che des Daten­spei­chers berüh­rungs­los abge­tas­tet, übli­cher­wei­se mit einem Laser­strahl. Der Daten­spei­cher ist schei­ben­för­mig, aus Kunst­stoff und mit einer reflek­tie­ren­den Metall­schicht über­zo­gen. In die­ser Metall­schicht sind klei­ne, für das mensch­li­che Auge nicht sicht­ba­re Ver­tie­fun­gen ein­ge­presst. Befin­det sich der Laser nicht über einer Ver­tie­fung, wird er an der Metall­schicht gera­de­wegs zurück reflek­tiert. Ein Sen­sor erkennt dies als eine 0. Trifft der Laser auf eine Ver­tie­fung, wird er abge­lenkt und nicht vom Sen­sor erfasst. Der Sen­sor erkennt dies als eine 1. Wäh­rend der Daten­spei­cher durch einen Motor im Kreis gedreht wird, bewegt ein zwei­ter Motor den Laser in gera­des Rich­tung von innen nach außen.

Info­text 2

Bei magne­ti­schen Daten­spei­chern dreht sich eine Metall­schei­be mit einer magne­ti­sier­ba­ren Beschich­tung sehr schnell im Kreis, wäh­rend ein Schreib / Lese­kopf in sehr gerin­gem Abstand über der Schei­be hängt. Der Schreib / Lese­kopf ist am Ende eines Metall­arms befes­tigt, der mit einem Motor über die Metall­schei­be bewegt wer­den kann, um alle Berei­che der Schei­be zu errei­chen. Je nach­dem, wie die Teil­chen in der Beschich­tung magne­ti­siert sind, liest der Schreib / Lese­kopf eine 0 oder 1. Umge­kehrt magne­ti­siert er die Teil­chen ent­spre­chend, wenn eine 1 oder 0 auf den magne­ti­schen Daten­spei­cher gespei­chert wer­den soll.

Info­text 3

Bei elek­tro­ni­schen Daten­spei­chern wer­den kei­ne beweg­li­chen Bau­tei­le ver­wen­det. Statt­des­sen wer­den die Daten auf Spei­cher­chips, das sind klei­ne, ecki­ge Bau­tei­le mit vie­len Bein­chen, gespei­chert. Die Chips sit­zen allei­ne oder mit wei­te­ren Chips auf einer Pla­ti­ne, die man aber nicht sehen kann, da die gesam­te Pla­ti­ne mit den Chips in einem Gehäu­se unter­ge­bracht ist. Es gibt elek­tro­ni­sche Daten­spei­cher in vie­len ver­schie­de­nen Grö­ßen, klein wie ein Fin­ger­na­gel, so groß wie eine Brief­mar­ke, noch grö­ßer wie ein Feu­er­zeug oder sogar wie eine klei­ne Kis­te. Da die klei­ne­ren Gehäu­se­grö­ßen dafür gedacht sind, öfter in Com­pu­ter­sys­te­me rein- und raus­ge­steckt zu wer­den, haben sie gol­de­ne Kon­tak­te, die von außen gut sicht­bar sind.