Computational Thinking

Computational Thinking heißt: ein Problem so aufbereiten, dass man es Schritt für Schritt lösen kann. Das ist keine Computerfähigkeit, sondern eine Denkweise – du brauchst dafür keinen Rechner.

Die vier Werkzeuge

Zerlegen Ein großes Problem in kleine Teile schneiden
Muster erkennen Was wiederholt sich? Was kenne ich schon?
Abstrahieren Unwichtiges weglassen und nur das Wesentliche behalten
Algorithmus Die Lösung als eindeutige Schrittfolge aufschreiben

An einem Beispiel

Aufgabe: Du sollst für 24 Personen ein Frühstück organisieren.

  • Zerlegen: Einkauf, Aufbau, Zubereitung, Aufräumen
  • Muster: Für jede Person dasselbe – also einmal ausrechnen, dann mal 24
  • Abstrahieren: Wer welchen Saft mag, ist für die Planung erst mal egal
  • Algorithmus: ein Ablaufplan mit Uhrzeiten, den auch jemand anderes befolgen könnte

💡 Der Test für einen guten Algorithmus: Gib deine Anleitung jemandem, der die Aufgabe nicht kennt, und lass sie wörtlich befolgen. Überall, wo diese Person stockt oder nachfragen muss, ist dein Plan noch nicht eindeutig. Genau so streng liest ein Computer deinen Code.